Archiv für März 2016

„AFD nimmt Wahlkampf in Mainz wörtlich“

Die Redaktion der Zwischenzeit, ein emanzipatorisches Lokalmagazin aus Mainz, berichtetet jüngst über einen Pfeffersprayangriff eines AfD-Wahlkämpfers auf eine Aktivistin. Die übrige Lokalpresse schweigt dazu und reproduziert lediglich eine Polizeimeldung, die den Angriff übergeht.

Die AfD versucht nun, die Redaktion unter Druck zu setzen. Mit einem anwaltlichen Schreiben will sie die Berichterstattung blockieren und verlangt von der Redaktion die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung.

Bitte weiter verbreiten!

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>> www.zwischenze.it/solidaritaet-kritische-berichterstattung/

24. Februar 2016: Hunderte stellen sich in Wiesbaden der AfD entgegen

Am späten Mittwochnachmittag des 24.2.2016 protestierten 400-500 Menschen in Wiesbaden-Sonnenberg anlässlich der zentralen Kommunalwahlveranstaltung der „Alternative für Deutschland“ gegen deren rassistischen Rechtspopulismus und völkischen Nationalismus.

Bei lauter Musik und Redebeiträgen harrten die GegendemonstrantInnen an den drei Kundgebungsorten rund um den Veranstaltungsort der AFD trotz kalten Wetters bis nach 20 Uhr aus.

Der öffentliche Raum in Sonnenberg gehörte an diesem Tag klar den GegnerInnen der AfD: Aufgrund der Gegenkundgebungen waren die BesucherInnen der AfD-Veranstaltung gezwungen, sich durch die lautstark protestierenden Menschengruppen den Weg zum Veranstaltungssaal zu suchen.

„Hupen gegen Nazis“ – dieser Aufforderung folgten zahlreiche AutofahrerInnen bereitwillig.

Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts wertet den Tag als Erfolg und bedankt sich bei allen, die dem Aufruf gefolgt sind.

Das breite Wiesbadener Bündnis aus Initiativen, Organisationen, Parteien und Einzelpersonen fordert alle Menschen auf, RechtspopulistInnen und völkischen NationalistInnen nicht den öffentlichen Raum zu überlassen. Es gilt, auch im Alltag und im eigenen Umfeld gegen die menschenfeindliche Propaganda der AfD Position zu beziehen.