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Hand in Hand mit Rassist*innen und Faschist*innen?

Heute hat die Gruppe „Hand in Hand – gegen die Gewalt auf unseren Straßen“ eine Kundgebung auf dem Dernschen Gelände mit ca. 60 Teilnehmenden abgehalten. Auch ohne öffentlichen Aufruf haben mindestens 100 Leute gegen die rassistische Hetzte protestiert.

Das Wiesbadener Bündnis gegen rechts hat im Vorfeld ein Flugblatt an Passant*innen und auch Teilnehmer*innen der „Hand in Hand“ – Versammlung mit folgendem Inhalt verteilt.

Hand in Hand
mit Rassist*innen und Faschist*innen?

Die sich heute hier versammelnde Gruppe hat bereits zwei Demonstrationen in Wiesbaden-Erbenheim mit zuletzt circa 100 Teilnehmenden durchgeführt. Sie vernetzt sich auch überre-gional mit rechten Gruppierungen, allen voran „Beweg was Deutschland“ und das „Frauen-bündnis Kandel“ sowie „Patrioten NRW“. Dabei gibt sich die Erbenheimer Gruppe als „besorg-te junge Mütter und Väter“ aus. Sie machen für den „Tod der Vierzehnjährigen [Susanna F.] vor allem die Flüchtlingspolitik Deutschlands“ verantwortlich. Mehr noch sei ganz Deutsch-land und damit auch Erbenheim durch den Zuzug von Geflüchteten einer massiven Bedrohung ausgesetzt. Die Argumentationen der Wiesbadener Gruppe „Hand in Hand“ beruht von Anfang an auf Lügen. Der Artikel „Was ist dran an Behauptungen der Gruppe ‚Hand in Hand‘ zu Flüchtlingsgewalt in Erbenheim?“ im Wiesbadener Kurier vom 20.07.2018 zeigt dies deutlich: Alle Behauptungen über den starken Anstieg von Gewalt und Kriminalität durch Geflüchtete in Erbenheim haben keine reale Grundlage.

Als Redner wurde erneut Klaus Lelek angekündigt, der zuletzt in Erbenheim Geflüchtete menschenverachtend als Fremdkörper bezeichnete und ihnen mörderische Moralvorstel-lungen andichtete. Geflüchtete werden so entmenschlicht und Gewalt gegen sie legitimiert. Yvonne (Nonna) Csokova, eine der treibenden Personen von „Hand in Hand“, zog am 21.07. in ihrem Redebeitrag bei der Kundgebung von „Beweg was Deutschland“ in Mainz in PEGIDA-manier über die Lügenpresse her. Der ebenfalls angekündigte Robert V. hetzte hier besonders aggressiv und bezeichnete Migranten pauschal als 10 Mal krimineller als Deutsche. Der Regierung und den „Gutmenschen“ warf er vor „unsere Frauen zum Abschlachten freizu-geben“. In vielen vergangenen Reden auf den Mainzer Veranstaltungen wurden rassistische und verschwörungstheoretische Reden gehalten: Eine angebliche gelenkte „Umvolkung“, die extrem rechte Erzählung vom Völkermord an den Deutschen sowie die Gleichstellung von Migranten und Geflüchteten mit Terroristen und Vergewaltigern sind hier wiederkehrende Themen. Auch das vom umtriebigen Rassisten Marco Kurz initiierte „Frauenbündnis Kandel“, dessen Teilnahme für heute angekündigt wurde, verbreitet ebensolche menschenverachtende Propaganda bei ihren Aufmärschen in Kandel. An diesen nahmen wiederholt bekannte Neonazis sowie rechte Hooligans teil. Zuletzt versuchten zwei Teilnehmende, die eine schwarze Person auf dem Weg zum Aufmarsch rassistisch beleidigten, Waffen (Pfefferspray, Schlagstock und Schreckschusspistole) auf die Demo mitzubringen.

Trauer ja – Hetze nein!

Geflüchtete werden bei Veranstaltungen von „Hand in Hand“ und ihren Verbündeten also diffamiert und entmenschlicht. Sie befeuern dadurch Angst, Hass und schließlich Gewalt. So beabsichtigen sie auch, Geflüchteten Angst zu machen und Menschen einzuschüchtern, die Geflüchteten helfen und sich für ein friedliches Miteinander einsetzen. Unterkünfte von Geflüchteten wurden bereits mit Steinen beworfen und mit Schmierereien versehen. Vordergründig gegen Gewalt, zielt ihre Propaganda selbst auf Gewalt. Umso deutlicher zeigt sich die Verlogenheit, erst gegen sexualisierte Gewalt aktiv zu werden, wenn sie von Geflüchteten ausgeht. Statt sie zur Hetze gegen Geflüchtete zu missbrauchen, muss ihr stets und überall entschlossen entgegengetreten werden.

Wer in dieser Gruppe mitmacht oder zu ihren Demonstrationen kommt, befindet sich also unter Rassist*innen und Faschist*innen und unterstützt damit aktiv ihre menschenverachtende Hetze.

Walk of shame – Die AfD im „rechten“ Licht beleuchten

Am 1. März findet wieder mal eine angeblich informative Veranstaltung der AfD im Hilde-Müller-Haus statt.

Ab 18 Uhr findet davor, auf dem Wallufer Platz wieder eine Kunstaktion statt.

KOMMT ZAHLREICH und bringt Freundinnen und Freunde mit!

Unsere Alternative heißt Miteinander. Wir mischen uns ein und nehmen die Ausbreitung eines rückwärtsgerichteten Weltbildes nicht unkommentiert hin!

Walk of shame - keine AfD im Rheingauviertel

Wer uns bedroht….Der AfD den Spiegel vorhalten

Danke <3 an alle, die am 1.2. dabei waren!
video auf vimeo

Keine AfD im Rheingauviertel!

Am 1. Februar 2018 wird die AFD Wiesbaden zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Veranstaltung im Hilde Müller Haus (Wallufer Platz/Rheingauviertel) machen.

Ab 18:00 findet eine Kunstaktion auf dem Wallufer Platz statt. Wir werden Bilder enthüllen, die zur Reflexion anregen und sich auf den Themenabend der AfD („Kontrollverlust – wer uns bedroht und wie wir uns schützen“) beziehen.

KOMMT ZAHLREICH und bringt Freunde und Freundinnen mit!

Flugblatt Miteinander in Wiesbaden – Gemeinsam gegen rechts

100 TAGE AFD IM BUNDESTAG = 100 TAGE ZU VIEL!

Unter diesem Motto haben sich am 4.01.2018 über 50 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener auf der Veranstaltung der AFD im Hilde-Müller-Haus zusammengefunden. Die Anhängerinnen und Anhänger der AFD waren deutlich in der Unterzahl.

Über 30 Minuten konfrontierten sie die AFD -Mitgliederinnen und Mitglieder in Sprechchören und durch das Vorlesen eines Flugblattes mit ihrer menschenverachtenden Politik, die zu Feindseligkeit führt und eine Atmosphäre des Miteinanders verhindert.
Daraufhin wurde die AFD-Veranstaltung durch den Einsatzleiter der Polizei aufgelöst, ohne dass die eingeladene Bundestagsabgeordnete zu Wort kam.
Für besonderen Unmut bei den Anwohnerinnen und Anwohnern des Rheingauviertels und ihren Freundinnen und Freunden sorgte die Ankündigung der AFD, 2018 jeden Monat im Hilde-Müller-Haus eine Veranstaltung abzuhalten.

Jeder weitere Tag den die AFD im Bundestag und in anderen Parlamenten sitzt ist ein Tag zuviel! Mit ihren Zielen hetzt diese Partei auf und schürt sozialen Unfrieden. Nirgendwo im heutigen Europa darf sie dafür Raum bekommen und schon gar nicht im Rheingauviertel.

Kein Fußbreit der AFD!